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35 einfache Blogging-Tipps: Teil 1 – Welche fehlen dir noch?

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Dennis Schrader
verfasst von Dennis Schrader

Bloggen ist so einfach. Du bist einfach du selbst, bietest dabei Mehrwert mit deinem einzigartigen Content, der Menschen dazu bringt zu sharen, zu kommentieren und ihren Freunden von dir zu erzählen.

Du veränderst einfach Dinge! Nicht einfach?

Also ehrlich gesagt: Es sind eine Menge Dinge, auf die du achten musst, wenn du Ergebnisse sehen willst. Und es ist alles andere als einfach. Manchmal braucht man einfach mal ein paar Anregungen, wo man anfangen soll. Genau dafür ist diese kleine Artikelserie gedacht.

Es sind insgesamt 35 Tipps und weil es so viele wichtige Tipps gibt, habe ich mir überlegt, die Artikel aufzuteilen.

Lass uns gleich einsteigen!

1. Veröffentliche regelmäßig
Du hörst vielleicht öfters mal, dass es wichtig ist, regelmäßig Content zu veröffentlichen. Das zeigt, dass du es ernst meinst mit deinem Projekt. Du hast dir selbst eine Regel auferlegt. Irgendwann erinnern sich die Leser daran, dass du Freitags neue Posts veröffentlichst.

2. Schreibe regelmäßig
Aber auch wenn du nichts veröffentlichst: Schreibe. Versuche jeden Tag etwas aufs Papier zu bringen. Das ist etwas, woran ich in der letzten Zeit viel arbeite. Ich glaube daran, dass man seine Fertigkeiten pflegen muss. Und je mehr ich schreibe, desto mehr fühle ich mich wohl damit und bringe Gutes zu Stande.

3. Gib dir die Erlaubnis schei** zu schreiben
Das geht besonders mit Punkt 2 zusammen. Und es ist ein Problem was ich ganz besonders bei mir spüre. Ich will immer alles perfekt machen. Ich strebe nach dem perfekten Satz. Der perfekten Formulierung. Insgeheim hoffe ich, dass meine Leser diese Details bemerken. Perfektionismus ist ein Egoismus, den du dir als Blogger nicht leisten solltest.

Weil es dich daran hindert den Mehrwert zu bringen, den du in dir hast. Die Infos sind wichtig. Die Tipps, die genauen Anleitungen und Anregungen. Dieses Streben nach Perfektion sorgt einfach dafür, dass es länger dauert.

4. Schreibe immer für deinen einen perfekten Leser
Wenn es einen Tipp gibt, der dich am schnellsten zu einem besseren Blog-Autoren macht, dann ist es dieser hier. Schreibe nicht für “deine Leser”. Oder allgemein für eine undefinierte Masse von Menschen. Es reicht auch nicht, an “deine Zielgruppe” zu denken.

[bctt tweet=“Habe genau eine perfekt definierte Person im Kopf, wenn du schreibst.“] Denk an deinen einen perfekten Leser. Deine sogenannte “Persona”. Wie du so eine Persona am besten entwickelst, erkläre ich dir in einem separaten Artikel.

5. Schreibe niemals nur für Suchmaschinen
Versteh mich nicht falsch. SEO (Suchmaschinenoptimierung) hat eine Daseinsberechtigung. Definitiv! Aber im Kontext eines Blogs – und eigentlich in jedem Kontext solltest du beim Schreiben nicht an SEO denken.

Denke stattdessen daran, was das Ziel von Suchmaschinen und vor allem Google ist. Google möchte, dass die Suchenden das bestmögliche Ergebnis zu ihrer Suchphrase bekommen. Und genau so solltest du schreiben.

Liefere das beste Ergebnis zu der Suchphrase, die du bedienen willst. Und nicht den Text mit den meisten Keywords pro 100 Wörtern.

So tust du dir, den Suchmaschinen und vor allem deinen Lesern einen großen Gefallen.

6. Poste lieber einen guten als drei mittelmäßige Artikel
Wir sind ja noch ziemlich jung. LBN ist jetzt seit ungefähr sechs Wochen online und eine Frage hat mich in diesen Wochen beschäftigt. Man hat nur begrenzt Zeit für Bloggen. Egal, ob du es schon in Vollzeit machst oder wie ich nebenbei noch studierst. Und die Frage war:

Soll ich lieber einen Killer-Post pro Woche raushauen oder drei, die im Endeffekt eher mittelmäßig sind?

Und es ist nicht einfach. Gerade am Anfang willst du viel Traffic bekommen und dafür sind mehr Artikel nicht unbedingt schlecht. Aber wir haben uns nun für einen hochwertigen Artikel pro Woche entschieden.

So wird er umso besser und es ist noch Zeit für das Promoten der Artikel und das führt perfekt zum nächsten Punkt.

7. Investiere mehr Zeit in das Marketing für einzelne Artikel
Gute Artikel zu schreiben ist nur die halbe Miete. Aber wenn du wirklich die volle Aufmerksamkeit bekommen möchtest, ist es wichtig, die Artikel unter die Leute zu bringen.

Die Nummer 1-Methode dafür ist das Kommentieren anderer Blogs in deiner Szene. Zeig dich von deiner besten Seite und ergänze deine Meinung zur Diskussion. Zeig, dass du Ahnung von deiner Materie hast.

8. Schreibe verführerische Überschriften
Überschriften sind das erste, was deine Leser sehen. In Social Media, auf deinem Blog oder wo auch immer. Und wenn deine Überschrift nicht verlockend klingt, dann ist es auch oft das letzte, was sie sehen. Sorge also dafür, dass du gute Überschriften hast.

Vladi vom Affenblog hat eine Menge gutes Material zum Thema Überschriften. Check das mal!

9. Mache deinen Text scanable
Was bedeutet Scanable? Darüber habe ich bereits einen ausführlichen Artikel geschrieben. Scanable bedeutet einfach, dass dein Leser es so einfach wie möglich hat, die Informationen aus deinen Texten aufzunehmen.

Das heißt: Kurze Sätze, kurze Absätze, Formatierung und eine adäquate Schriftgröße. Was außerdem eine Rolle spielt, sind Unterüberschriften, die durch den Artikel leiten.

10. Habe immer genug Ideen für Blogartikel
Wenn du regelmäßig Artikel veröffentlichst, solltest du natürlich auch was zu sagen haben. Wenn du noch mehr Artikel-Ideen haben möchtest, dann schau dir diesen Artikel zum Thema „Ideen finden“ mal an.

11. Nutze klare Call to Actions!
Ein Call to Action ist eine Aufforderung. Stell dir einfach vor: Was soll der Leser nach dem Lesen des Artikels tun? Das kann können verschiedenste Dinge sein: Kommentieren, für den Newsletter eintragen, Artikel teilen und so weiter.

Ich empfehle dir, einen CTA so direkt und klar wie möglich zu formulieren. Du musst dir vorstellen, dass die Leser noch nie auf deiner Seite waren. Mach es ihnen einfach, das zu tun, was sie sollen.

12. Schreibe deine Artikel nicht nur mit Word!
Das ist optional. Erste Regel: Schreibe damit, womit du am besten klarkommst. Ich habe nur bei mir gemerkt, dass Word voller Ablenkungen ist.

Du hast überall Buttons und ich komme nicht so leicht in den “Flow”, wenn ich mit so viel Ablenkung konfrontiert bin. Ein paar coole Alternativen sind mein Favorit Scrivener, was aber aktuell 40$ kostet. Coole kostenlose Alternativen sind Ommwriter und Writemonkey.

Das sind die ersten 12 Tipps, die mir allesamt geholfen haben, besser zu werden. Ich hoffe das können sie auch für dich tun.

Welcher Tipp war dein Favorit? Lass es mich und die anderen Leser in den Kommentaren wissen! 😉

Bis demnächst!

Dennis

 

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Über den Autor

Dennis Schrader

Dennis Schrader

Hi ich bin Dennis. Ich bin auf LBN dafür zuständig, dich mit Mehrwert zu bombardieren und dir zu zeigen, wie du das auch mit deinen Lesern machen kannst. Leser sollen zu Fans werden! Schreib mir auf Twitter wie ich mich mache! Hier unten Rechts ist der Link. Keine Faulheit, bitte!

10 Kommentare

    • Hans-Jürgen, freut mich wenn du bereits einen davon umgesetzt hast. Damit bin ich schon mehr als zufrieden!

      Zu den Kommentaren: Ich finde einfach echtes Interesse an anderen Menschen (und deren Inhalten) wird ziemlich unterbewertet. Das machen wirklich wenige. Merkst du wie oft Kommentare gemacht werden, einfach um des Kommentars oder des Backlinks wegen?

      Und deshalb ne gute Möglichkeit für die, die es wirklich ernst meinen. Also: vielen Dank für deinen Kommentar!

      Die nächsten Tipps sind schon in der Pipeline. Nächsten Mittwoch ist es soweit!

      Wenn du erinnert werden möchtest, dann kümmere dich um ein Like auf unserer Facebook-Seite! 🙂

      Liebe Grüße
      Dennis

    • Kathrin, vielen Dank für die lieben Worte! 🙂 Ich freu mich immer sowas zu hören! Lass mich wissen, wenn wir dir bei etwas helfen können oder du Fragen hast! 🙂

      Liebe Grüße
      Dennis

  • Hallo Dennis,
    toller Beitrag!

    Mein Tipp an Nachwuchs-Blogger:
    Macht euch einen Redaktionsplan. Oder besser: Veröffentlichungsplan,
    wenn Redaktionsplan vielleicht zu groß klingt. So behält man nicht nur
    perfekt den Überblick über seine Texte, sondern gewöhnt sich auch an die
    Schreibroutinen.

    Grüße
    Patrick.

    • Moin Patrick,

      danke erstmal!

      Ja das ist definitiv ein wertvoller Tipp. Und auch ein guter Punkt, dass Redaktionsplan so „groß“ klingt.

      Wir haben sehr davon profitiert, dass wir unseren Plan erstellt haben. Bei uns heißt er „Content-Plan“, was aber nur ein anderer Begriff ist. Wir kämpfen immernoch selbst ein wenig mit der Regelmäßigkeit, aber das ist ein Schritt in die richtige Richtung!

      Es hat etwas verbindliches, wenn man die geplanten Artikel in so einen Plan schreibt. Sicher eine bessere Deadline, als würde man sich sagen: „Ach ich muss mal wieder..:“.

      Danke für deine Ergänzung, Patrick!

      Grüße
      Dennis

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