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35 einfache Blogging Tipps: Teil 2 – Welche fehlen dir noch?

Blogging Tipps Letsblognow
Dennis Schrader
verfasst von Dennis Schrader

Das hier ist Teil 2 meiner besten Blogging- Tipps für dich. (Hier klicken, um Teil 1 zu lesen) In diesem Teil geht es hauptsächlich um Interaktion mit deinen Lesern.Ein enger Kontakt ist die Basis zu einem starken Vertrauensverhältnis. Und besonders am Anfang hast du noch die Zeit jedem einzeln zu antworten.

Nutze diesen Vorteil und bilde ein starkes Fundament.

Lass uns direkt beginnen:

13. Antworte sofort auf Kommentare deiner Leser

Egal ob du Anfänger bist oder schon seit Jahren bloggst. Wann immer du kannst – nimm dir die Zeit und beantworte deine Kommentare.

Ich meine halte es dir mal vor Augen. Da sitzen Menschen und nehmen sich die Zeit, deine Inhalte zu lesen und kommentieren sogar. Das ist genau das, was du willst!

Es wäre ein Riesenfehler, diese Wertschätzung nicht zu erwidern. Stell dir mal vor du kommst in ein Geschäft für Maßanzüge und du sagst sowas wie: “Dieser Anzug gefällt mir richtig gut!”.

Was würdest du dann erwarten? Das der Verkäufer sich einen Kaffee machen geht? Kümmere dich um deine Leser – wenn du das nicht tust, hast du nicht das Recht, mehr Leser zu verlangen. So sehe ich das.

Natürlich ist das irgendwann schwierig, wenn du hunderte Kommentare bekommst. Aber die wenigsten haben so viele. Und für die, die 10 Kommentare pro Artikel bekommen gibt es einfach keine Ausrede.

14. Give some love in social!

Für viele Blogger sind soziale Netzwerke nur Orte, um Artikel zu teilen. Ich finde das ist eine totale Verschwendung von Potenzial. Das ist nicht, wofür diese Plattformen gemacht wurden.

Es geht auch hier  viel über Interaktion. Auch hier kannst du mehr machen, wenn du noch kleine Followings hast. Aber nicht nur mit Lesern sondern auch Mitstreitern kannst du über soziale Medien interagieren. Liken, teilen und kommentieren sind gute Wege um dich auf den Radar zu bringen.

Der erste Schritt für zukünftige Kooperationen oder zum Beispiel Gastartikel. Sei einfach sozial. Rede mit den Menschen über die Themen, die dich interessieren. Und lass dich nicht abschrecken, wenn du das Gefühl hast, andere reden so flach über das Thema.

Zeig einfach, dass du Interesse hast und Wissen hast, was du teilen möchtest. Es geht darum aktiv zu sein. Nicht darum, perfekt zu sein.

Außerdem ist es die optimale Chance, deine Qualitäten als Zuhörer zu zeigen. Höre, was deine Leser sagen, was sie wollen und wobei du ihnen helfen kannst.

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15. Nutze Umfragen um deine Leser kennenzulernen

Wie lernt man Menschen im echten Leben kennen? Man stellt Fragen. Und genauso funktioniert es online auch. Genau das solltest du über Social Media auch nutzen.

Aber eine andere gute Methode ist das einsetzen von Umfragen. Mit dem WordPress-Plugin “Yop Poll” kannst du das einfach umsetzen.

16. Sammle Email-Adressen

Ich kann nicht betonen, wie wichtig das ist. Eine E-Mail-Liste hat viele Vorteile aber ich möchte zwei besonders hervorheben.

1. Die E-Mail-Liste bleibt. Egal, was passiert.
Stell dir mal den worst case vor. Deine Website wird zerschossen. Durch einen Virus, einen Fehler von dir oder so. Und du kannst sie in keinem Fall wiederherstellen.Dann ist alles weg. Keine Artikel. Keine RSS-Follower.

Das selbe kann mit deinen Followings bei allen sozialen Netzwerken passieren. Die E-Mail-Liste ist das einzige was immer bleibt und immer wächst. Sie ist das wertvollste, was du haben kannst.

2. E-Mail ist eine der besten Möglichkeiten für automatisierte Mehrwert-Übermittlung.
Verstehst du was ich damit meine? Du kannst über einen E-Mail Marketing-Anbieter E-Mails vorformulieren.Und jeder neuer Abonnent durchläuft den selben Zyklus von E-Mails, die du vorformuliert hast.

Du baust also wortwörtlich automatisch eine Verbindung zu deinem Leser auf. Und stetig wachsender Traffic alleine durch die neuen E-Mail Abonnenten ist ein netter Nebeneffekt.

17. Nutze einen Autoresponder

Die Vorteile von E-Mails sind also klar? Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie du deine Mails raussendest. Eine Möglichkeit ist, deiner Liste immer dann zu mailen, wenn du neue Artikel hast.

Das ist grade am Anfang keine schlechte Lösung.

So bekommst du auf jeden neuen Artikel einen gewissen Traffic. Von ganz alleine. Klingt gut, oder? Es gibt aber auch eine Kehrseite…

Kommen wir mal auf den Zweck eines Newsletters zurück. Warum machen wir eigentlich einen Newsletter?

Wollen wir zusätzlichen Traffic generieren? Wollen wir eine Bindung zu unseren Lesern aufbauen? Sie mit dem besten Mehrwert versorgen, damit sie von uns überzeugt sind, wenn wir mal was verkaufen?

Für mich es der eigentliche Zweck die Bindung und das Vertrauen. Und vor diesem Hintergrund ist das bloße Mitteilen kein Mehrwert. Es ist im Gegenteil sogar eine Bitte. “Bitte lies meinen Artikel”.

Und dabei spielt keine Rolle, ob der Artikel selbst einen hohen Mehrwert hat. Den ersten Schritt muss dein Leser tun.

Nicht optimal.

Der Autoresponder ist eine coole Alternative. Es funktioniert so:

Du schreibst Mails vor und sortierst sie in eine Reihenfolge. In dieser Reihenfolge bekommt jeder neue Abonnent immer die selben Mails. Und zwar unabhängig von den anderen Abonnenten.

In Woche 1 (nach der Eintragung) kommt eine Mail. In Woche 2 (nach der Eintragung) die nächste. Und das passiert bei jedem einzelnen Abonnenten von vorne. Cool eigentlich, oder?

E-Mail Autoresponder

Die Vorteile sind klar:

  • Die Abonennten verpassen nichts, sondern jeder bekommt alle Mails und den kompletten Mehrwert
  • Du musst nur einmal die Mails vorschreiben und der Rest ist für jeden Abonnenten automatisiert
  • Du kannst deine Abonnenten auf eine “Reise” durch deine besten Inhalte schicken. Am Ende der Reise sind sie überzeugt von deiner Qualität und ein Kauf ist sehr viel wahrscheinlicher.
  • Mails über wichtige neue Artikel oder News kannst du trotzdem zwischendurch rausschicken.

18. Antworte selbst auf Mails

Mails sind etwas persönliches. Wenn sich einer deiner Leser die Zeit nimmt, dir zu schreiben, dann lass ihn nicht hängen. Antworte selbst und zeitnah, solange du es noch kannst. Die wenigsten haben eine Liste, wo es wirklich nicht möglich ist.

19. Gib immer mehr, als die Leute erwarten!

Wenn ein Besucher neu auf deine Seite kommt, wird er dich und deine Seite in Sekunden einordnen. In Schubladen stecken. Und mit diesen Schubladen kommen Erwartungen.

Vielleicht ist dein Design vielversprechend. Vielleicht eher das Gegenteil. Worauf ich hinaus will: Biete den Leuten mehr, als sie sich erhoffen. So oft es nur geht!

So sorgst du für ein positives Gefühl und das assoziieren deine Leser mit dir und deiner Seite.

Das geht schon bei Dingen wie der Artikel-Überschrift los. Versprich nichts was du nicht halten kannst. Und versuche auch hier – wenn es geht, dann überrasche mit Mehrwert.

Beispiel: Du schreibst eine Anleitung zum Blogartikel schreiben. Eine Idee wäre hier, die Anleitung grafisch schön als PDF zum Download anzubieten. Damit deine Leser sie ausdrucken können.

20. Vernetze dich auch mit deinen Mitstreitern

Einer der größten Fehler, die du machen kannst, ist der Versuch alleine groß zu werden.

Du verkriechst dich hinter deinem Bildschirm? Du willst mit niemandem in der Szene Kontakt aufnehmen?

Das kann zwei mögliche Folgen haben.

  1. Der Aufbau deiner Autorität und Reichweite dauert ERHEBLICH länger.
  2. Du scheiterst komplett, weil alle anderen den Vorteil der Vernetzung nutzen.

Sei sozial! Like, Kommentiere die Beiträge der wichtigen Figuren in deiner Szene. Facebook, Blogs, überall. Und Regel Nr.1: Liefere Mehrwert und bitte nicht um Gefallen nach 2 Kommentaren.

21. Kümmere dich anfangs nicht zu sehr um das Design

Witzig, dass das von mir kommt, oder? Ich habe einen Grafikdesigner als Partner. Insofern ist mir das Design ja quasi in den Schoß gelegt worden.

Nun – du musst wissen:

  1. Ich hatte bereits vorher einen Blog, den ich ohne Design-Hilfe gestartet habe.
  2. Ich hätte auch Letsblognow ohne einen Grafikdesigner realisiert.

Ich meine versteh mich nicht falsch. Deine Website muss solide aussehen. Sie ist dein zu Hause online. Da muss es gut aussehen.

(Hinweis: Vielleicht interessanter Artikel für dich: Wie dein Blog nicht nach Anfänger aussieht, auch wenn du einer bist)

Aber dieses Grund-Design basiert in erster Linie auf 2 einfachen Dingen. Stimmige Farben und eine logische und übersichtliche Grundstruktur.

Mark hat 20 vorgefertigte Farbpaletten vorbereitet. Du bekommst sie gratis dazu, wenn du dich unten für den Newsletter einträgst.

In einem Artikel von ihm erfährst du, wie solche Farbpaletten mit deiner Zielgruppe zusammenhängen. Außerdem lernst du, wie du passende Farben findest.

Klingt schon gleich viel einfacher, oder?

Das Design muss solide sein. Nicht Fancy oder super besonders. Du kannst oft viel einstellen bei WordPress. Aber das solltest du besonders am Anfang nicht ausprobieren. Sie lenken dich von dem ab, was viel wichtiger ist.

Und das ist: Massenweise hochwertige Inhalte produzieren.

22. Kümmere dich anfangs nicht zu sehr um das Technische

Das ist ganz ähnlich, wie das Thema mit dem Design. WordPress ist extrem vielfältig, wenn du dir mal anschaust, wie viele Plugins es gibt.

Es gibt wortwörtlich tausende von Funktionen, die alle mehr oder weniger nützlich sind. Aber ein klarer Ratschlag für den Start:

[bctt tweet=“Kümmere dich um das Wesentliche. So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich. „]Das heißt in den meisten Fällen:

  • Grundeinstellungen von WordPress anpassen
  • E-Mail Eintragungsformular einrichten
  • Social Media Buttons einrichten

Und das wärs.

In Teil 3 erfährst du die letzten 14 Tipps und da sind noch einige richtig gute dabei, also sorg dafür, dass du ihn mitbekommst.Trag dich einfach in den Newsletter ein, oder folge uns auf Facebook.  So verpasst du nichts mehr und es würde mir eine Menge bedeuten.

Eine erfolgreiche Restwoche für dich!

Dennis

Die 9 dümmsten Blogger-Fehler: Machst du sie auch?

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Über den Autor

Dennis Schrader

Dennis Schrader

Hi ich bin Dennis. Ich bin auf LBN dafür zuständig, dich mit Mehrwert zu bombardieren und dir zu zeigen, wie du das auch mit deinen Lesern machen kannst. Leser sollen zu Fans werden! Schreib mir auf Twitter wie ich mich mache! Hier unten Rechts ist der Link. Keine Faulheit, bitte!

6 Kommentare

  • Für mich ist 14 der beste Tipp, bzw. das, was ich schon tue und mir am nächsten kommt…. Aber ist das nicht ein Widerspruch zu dem Tipp 16?! ich meine, was ist denn nun wichtiger, Social Media oder E-Mail (Newsletter) oder beides? Oder doch die Entscheidung für einen Kanal?!
    Vielen dank auf jeden Fall nochmal an Euch für diese tolle Seite!

    • Ich finde es ist absolut kein Widerspruch.

      Social Media ist die Möglichkeit, direkt mit deinen Lesern in Kontakt zu sein. Echte Unterhaltungen zu führen und erreichbar zu sein. Das ist einfach näher dran als ein Kontaktformular oder so:

      Und E-Mails sind etwas weniger Real-Time. Ich halte sie für wichtig, weil diese Liste wachsen kann, egal ob Facebook irgendwann dicht macht oder nicht. Du bist sehr unabhängig und kannst deinen „VIP“s die richtig guten Sachen liefern, bevor es die normalen Leser sind.

      Es ist eine Möglichkeit eine Community zu bauen, die nicht abhängig von einem sozialen Netzwerk ist.

      Ich denke du solltest auf jeden Fall beides nutzen. 🙂

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