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7 effektive Strategien für mehr Email-Abonnenten

Dennis Schrader
verfasst von Dennis Schrader

Stell dir mal folgendes vor: Du hast einen Blog. Und dein Blog hat jeden Tag Hunderte von Besuchern aus verschiedenen Quellen. Google Rankings, Facebook Fans, Twitter-Follower. Schließlich bist du gut in Social Media und SEO.

Doch plötzlich kommt wieder ein Google Update! (Ist das wirklich sooo unwahrscheinlich? 😉 ) Deine Rankings stürzen vielleicht ab, wenn du nicht auf die goldene Regel von gutem Content geachtet hast. Von einem Tag auf den anderen ist der Großteil von deinem Traffic weg…

Aber was hat das alles mit Email-Marketing zu tun?

Schütze, was dir gehört

Überleg mal, was alle Besucher von Facebook, Google, Twitter und co. gemeinsam haben.

Sie machen dich abhängig.

Abhängig davon, dass…

  • deine Inhalte bei Google gut ranken
  • du deine Inhalte perfekt auf Social Media zuschneidest
  • die Algorithmen dir keinen Strich durch die Rechnung machen
  • es all diese Dienste ewig gibt.

Es ist nicht leicht, aber stell dir mal vor du hast 5000 Fans bei Facebook und Facebook macht irgendwann dicht? Dann ist deine jahrelange Arbeit in wenigen Tagen zunichte gemacht.

Das ist der Grund, warum du unbedingt eine E-Mail-Liste aufbauen solltest.

Die Leute ändern ihre Facebook-Profile, löschen vielleicht Twitter… Aber wie oft erstellen Leser eine neue Email-Adresse?

Mit deiner Liste erhälst du das aufrecht, wovon dein Blog profitiert. Egal, ob du schon ein Business draus gemacht hast, oder noch in den Kinderschuhen steckst.

Die Verbindung zu deiner Community. Zu den Menschen, die hinter den E-Mail-Adressen stecken.

1. Lege deinen Fokus auf E-Mail-Abonnenten

Schau dir mal deinen Blog an. Deine Homepage.

Worauf legst du deinen Fokus auf dieser wichtigen Seite? Was ist die eine Sache, die ein Besucher zuerst tun soll, wenn er zum ersten Mal auf deine Seite kommt?

Gibt es eine direkte Handlungsaufforderung (einen sogenannten Call to Action) ?

Wenn du noch keinen Fokus gelegt hast – du bist nicht alleine. Nutze diesen Artikel, um deinen Blog wieder ein Stück zu verbessern.  Es gibt verschiedenes, was du deinem Erst-Besucher anbieten kannst.

  • Eine „Starte Hier“ – Seite, wo du deinem Leser erstmal die wichtigsten Artikel an die Hand gibst und ihm einfach zeigst, wo er anfangen soll.
  • Ein Video, wo du dich und deinen Blog kurz vorstellst und so von Anfang an mit deinem Gesicht Vertrauen herstellst. Das hilft wirklich ungemein. Wenn du also gut mit Video bist, dann nutze das!
  • Die Eintragung in deine E-Mail-Liste. Biete deinem Leser im Gegenzug Exklusiv-Inhalte an, die er nach der Eingabe seiner Mail runterladen kann. Ideen für diese sogenannten Lead-Magnets wären Ebooks, Video-Tutorials, besondere Checklisten etc. Eigentlich geht alles, was Mehrwert bietet.
  • Eine Kombination der einzelnen Punkte. Du kannst auf auf deiner „Starte-Hier“-Seite ein Email-Optin-Formular einsetzen. Wichtig ist: Auf jeder Seite solltest du nur einen Call-To-Action nutzen.

Wenn dir wichtig ist, dass dein Besucher erstmal ein Video anschaut oder dich besser kennenlernt, ist das kein Problem für deine Email-Liste. Erwähne und verlinke einfach deine Eintragungsformulare auf den entsprechenden Seiten. Dann ist es sogar ein Vorteil! Die Menschen lieben es, andere Menschen zu sehen. Das schafft Vertrauen. Mehr als es 20 Artikel schaffen könnten.

Für diesen Abschnitt musst du dir nur merken: Du solltest Email-Abonnenten fokussieren.

Soweit mitgekommen? Dann weiter! 

2. Mache es dem Leser leicht

Im Endeffekt ist es eine leichte Formel, die dich beim Bloggen zum Erfolg führt.

Traffic x Conversion-Rate = Erfolg

Das heißt wir wollen guten Traffic und gute Conversion-Rates.

Bevor wir uns um Traffic kümmern, brauchen wir eine überzeugende Conversion, damit nicht alles umsonst ist.

Du weißt nicht, was Conversion ist?

Die Conversion-Rate gibt einfach an, wieviele deiner Besucher die gewünschte Aktion ausführen. Ein Kauf, ein Klick auf einen Link oder wie in unserem Fall: Das Eintragen in den Newsletter.

 

Das ist genau der Punkt.

  • Setze eindeutige Call-To-Actions
  • Setze Call-To-Actions überall auf dem Blog verteilt
  • Setze immer nur einen Call-To-Action pro Seite

Einfach gesagt: Mach es dem Leser so einfach wie möglich, sich in deinen Newsletter einzutragen.

Denk immer daran: Wir möchten unseren Content an so viele Leser wie möglich bringen. Das ist entscheidend.

3. Biete etwas im Gegenzug

Du weißt es selbst wahrscheinlich nur zu gut. Gefühlt 95% aller Newsletter sind eigentlich nur eines der Folgenden:

  • nervige Werbung
  • Verkaufsmails, die künstliche Dringlichkeit signalisieren (NUR HEUTE…!!!)
  • Hinweise zu Updates, die dir eigentlich egal sind.

Das geht nicht nur dir so. Die Folge davon: Die Leute werden vorsichtiger, wem sie ihre E-Mail-Adresse anvertrauen. Und das ist gut, denn es trennt die Spreu vom Weizen.

Die Bedingung, damit das alles funktioniert ist, dass du wirklich gute Inhalte produzierst. Also gehe ich mal davon aus und sage dir nun, wie du deinen Lesern das klarmachst.

Es gibt nämlich eine Methode, wie du sofort deine Eintragungen erhöhst.

Biete einfach etwas Hilfreiches als Willkommensgeschenk an. Einen sogenannten Lead-Magnet. Überlege dir, was in deiner Nische deinen Lesern einen echten Mehrwert bietet. Vielleicht sind es Checklisten, kleine Ebooks oder kurze Video-Kurse?

Es gibt keine Grenzen und nur eine Regel: Es muss dem Nutzer echten Mehrwert liefern. Dann wird es funktionieren. 

4. SumoMe

Über dieses Bündel von genialen Tools möchte ich gar nicht lange reden. Sie bieten so unfassbar coole Funktionen und sind mit den Grundfunktionen fast alle kostenlos. Und diese Funktionen sind für uns schon ein Riesen-Mehrwert. Heatmaps, Pop-Ups, Social Shares… es fehlt an nichts!

Lerne bei SomoMe, wie du deine Conversion-Rate noch weiter steigerst und einfacher als je zuvor E-Mail-Abonnenten generierst.

5. Erstelle eine Landing Page für Opt-Ins

Du hast ja in Punkt 2 schon gesehen wie eine Homepage aussehen kann, die perfekt für das Einsammeln von E-Mail-Adressen ist.

Wenn du aber noch einen Schritt weiter gehen willst, dann erstellst du eine eigene Landing Page, die nicht gleichzeitig die Funktion Homepage übernimmt, sondern nur EINEN Zweck hat.

E-Mail-Adressen einsammeln.

Auf dieser Seite kannst du dann alle Tricks und Kniffe auspacken, um wirklich zu überzeugen. Sichere Ihr einen Platz im Hauptmenü

Der nächste Schritt ist: Ergänze dein Hauptmenü um genau diese Seite. Eine gute Strategie ist, diesen Menüpunkt so zu nennen wie deinen Lead-Magnet. Zum Beispiel „Kostenloser Kurs“ , „Blogger-Ebook“ oder Ähnliches. So haben deine Leser eine weitere Chance sich einzutragen. Ein kleiner Schritt, der viel bewirken kann!

6. Sidebar-Optin

Wir haben nun viel über Landing Pages geredet. Aber auch wenn deine Leser im normalen Artikel-Bereich sind, möchtest du E-Mail-Adressen einsammeln, oder?

Der beste Bereich dafür ist ein Optin-Formular in der Sidebar deines Blogs. Das könnte dann ungefähr so aussehen wie bei Copyblogger.

Es gibt mehrere Methoden, wie du ein gutes Formular in die Sidebar bekommst:
  1. Du erstellst ein Formular bei deinem Email-Marketing Provider. Mailchimp, Aweber und co. bieten mehr oder weniger gute Möglichkeiten, das zu tun. Programmier-Kenntnisse sind von Vorteil, wenn sie wirklich gut aussehen sollen.
  2. Du nutzt eins der vielen Email-Plugins von WordPress. Google einfach mal „email plugins wordpress“ und du wirst fündig werden.
  3. Du hast ein Theme, was bereits ein passendes Widget mitbringt. Copyblogger nutzt Genesis, genau wie wir auf letsblognow. Inzwischen nutzen wir das Voice-Theme. 

    Erfahre mehr über Voice.Ich habe Mark als Partner, der sich mit Webdesign super auskennt. Wenn ich alleine wäre, würde mir Genesis trotzdem diese nervige Arbeit abnehmen, denn meine alten Formulare waren echt nicht sexy. Schau selbst:

Maverickslife Optin Formular

Das verdient keinen Design-Award, oder? Ich glaube es hätte trotzdem funktioniert. Wenn der Content gut ist, und die Leser dir vertrauen, dann kannst du auch damit Erfolg haben. Aber die Conversion-Rate dürfte um einiges niedrieger sein. 

Wann immer man die Chance hat, sollte man das Beste rausholen. So, wie mit diesen Tools hier.

7. Hellobar

Hellobar ist ein weiteres Tool, mit dem du kinderleicht E-Mail-Adressen einsammeln kannst. Und das Ding kann sogar noch mehr:

  1. Weiterleiten auf eine beliebige URL (zum Beispiel deine E-Mail-Landing Page)
  2. Social Media Engagement (Facebook, Pinterest, Twitter etc.)

Wie das aussieht? Zum Beispiel so:

Hello BarWie du das ganze auf deinen Blog bekommst?

Denkbar einfach. Du besuchst die Hellobar Homepage, tippst deine URL ein und stellst alles ein. Sobald du fertig bist, machst du einen kostenlosen Account.

Dann lädst du nur noch das Hellobar WordPress- Plugin runter und installierst es auf deinem Blog. 

Fazit

Wenn du erfolgreich bloggen willst, kommst du um E-Mail-Marketing nicht herum. Es gibt viele Wege, die dir eine starke Liste ermöglichen. Im Endeffekt geht es auch hier darum, für dich den perfekten Mix zu finden.

Ich hoffe ich konnte dir ein wenig Inspiration geben.

Das hier sind meine Lieblingstools, aber es gibt noch unzählige mehr da draußen. Deshalb bist jetzt Du gefragt!

Teile mit uns und den anderen Lesern welche Strategien dir dabei helfen, deine Liste aufzubauen!

Wir sehen uns im Kommentarbereich!

Dennis

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Über den Autor

Dennis Schrader

Dennis Schrader

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