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Blogartikel-Ideen: 3 Strategien wie sie dir nie ausgehen

Dennis Schrader
verfasst von Dennis Schrader

Blogartikel-Ideen sind die Grundlage für regelmäßigen Content

Egal, ob du noch relativ neu im Blogging bist, oder schon ein Alter Hase. Eines bleibt immer: Du brauchst laufend Blogartikel-Ideen für neuen Content. Und das müssen gute Ideen sein.

Schließlich wollen wir als Blogger Mehrwert für unsere Leserschaft bieten. Spätestens nach den Anfangswochen der Euphorie wird es immer schwieriger, mit neuen, guten Ideen aufzutrumpfen. Besonders, wenn man das Bloggen nur nebenbei betreibt und sonst noch einen Haufen zu tun hat.

Effizient bloggen spart Zeit

Ich betreibe diesen Blog hier neben meinem Studium und neben diversen Werkstudenten-Jobs, die ich mache. Für dich ist es vielleicht die Familie, dein Vollzeitjob oder etwas anderes, was dich zeitlich ein wenig einschränkt.

Das macht es natürlich nicht einfacher, weil du nicht den ganzen Tag Zeit hast, um auf gute Ideen zu kommen. Du musst strukturiert vorgehen und darfst nichts dem Zufall überlassen. Du brauchst ein System.

Wenn du zum Beispiel morgens eine Stunde Zeit für deinen Blog hast, solltest du nicht die erste Viertelstunde damit verbringen, dich wieder einzuarbeiten. Du solltest direkt starten, mit so wenig Zeitverlust wie möglich.

Wie du das machst, erkläre ich dir jetzt.

Vorbereitung ist die halbe Miete

Wie schon gesagt: Was wir brauchen ist ein System, was uns den Ideen-Fluss sichert. Und ein gutes System benötigt ein wenig Vorbereitung, um richtig zu funktionieren.

Legen wir die Grundlagen für gute Blogartikel-Ideen!

  1. Öffne ein Excel Dokument und nenne es „Ideenpool“.(Open Office und Google Tabellen sind auch okay)
  2. Fülle die folgenden Zeilen mit den angegebenen Texten:
  • A1: Content Ideen
  • A3: Idee
  • B3: Art des Inhalts
  • C3: Möglicher Titel
  • D3: Notizen

Das ist hier wird der Ort sein, wo du deine Ideen festhälst. Es gibt keine Regeln. Jede Idee sollte hier rein, auch wenn du nach ein paar Sekunden denkst, sie sei zu verrückt. Aussortiert wird später.

Wenn du meine Vorlage nutzen möchtest, findest du sie am Ende des Artikels zum Download!

Wichtig: Wenn du mal unterwegs bist, und dir kommt eine geniale Idee: Halte sie einfach in der Notizen-App deiner Wahl fest. Ich persönlich empfehle Evernote, aber jede wird es tun. Sobald du zu Hause bist, übertrage deine frische Idee in den Ideenpool.

Das war es schon für die Vorbereitung.

3 Strategien, um Ideen für Blog-Artikel zu generieren

1. Behalte die Trends im Blick

Wenn du immer den besten Content liefern möchtest, hilft es, über den Tellerrand hinauszuschauen. Was machen die anderen Blogger in deiner Szene? Und vielleicht sogar international?

a) Setze Google Alerts ein, um up-to-date zu bleiben.

Google hat ein Tool, womit du genau das super verfolgen kannst, ohne jeden Tag Hunderte von Websites zu lesen: Die Google Alerts.

Du gibst Keywords ein, die dein Thema gut beschreiben und erhälst nun E-Mails mit den neusten Artikeln, die im Internet zum Thema erscheinen. So bleibst du auf dem neusten Stand und merkst, wenn es neue Themen zu berichten gibt.

b) Setze einen RSS-Feed auf, wie zum Beispiel Feedly

Folge den Blogs, die sich mit deinem Thema beschäftigen. So bleibst du auch hier auf dem Laufenden und erhälst tägliche Inspiration. Eine gute Möglichkeit dafür ist Feedly. Füge einfach die Websites hinzu und schaue jeden Tag für ein paar Minuten rein.

Also Punkt Nummer 1: Behalte deine Trends im Blick.

2. Nutze die Macht von Social Media

Mal angenommen, dein Thema ist Content Marketing. Dann solltest du dir nun die Frage stellen: Welches Thema ist gerade heiß im Content Marketing? Und wie findet man das am besten raus? – Über eine einfache Suche!

a) Facebook – Finde Seiten und Gruppen zu deinem Thema

Starten wir mal mit Facebook und suchen ganz einfach nach „Content Marketing„. Hier mein Ergebnis:

Blogartikel-Ideen auf Facebook finden

Facebook ist in erster Linie interessant wegen der Seiten und wegen der Gruppen. Auf den Seiten kannst du schauen, ob die Posts was taugen. Wenn ja – Liken! Wenn nein, dann nicht. Die Gruppen könnten interessant sein, um zu schauen, welche Probleme in der Szene momentan anliegen, für die du vielleicht eine Lösung präsentieren könntest.

Das wäre dann direkt eine Blogartikel-Idee.

b) Twitter – bleib auf dem ALLERneusten Stand und werde international

Nun kommen wir zu Twitter. Also klicke direkt ins Suchfeld und suche nach #contentmarketing.

Blogartikel-Ideen auf Twitter finden

Das Gute ist, wenn du einen Hashtag suchst, tauchen automatisch alle Personen auf, die bei Twitter diesen Hashtag nutzen und oft sogar im Username haben. Jetzt musst du nur noch sortieren.
Haben die Leute viele Follower? Tweeten Sie oft? Wenn Sie viele tausend Follower haben, aber fast nie tweeten, dann lohnt es sich für dich nicht.

Finde die, die mindestens 3-stellige Followerzahl haben und auch ähnlich viele Tweets, oder jeweils mehr. Ziel ist, dass du erstens in deinem Twitter-Feed immer mitbekommst, was die anderen machen und du kannst natürlich direkt die Accounts durchstöbern, und nach Ideen suchen.

Denk daran, alle Ideen direkt in deinen Ideen-Pool zu schreiben, damit sie nicht verloren gehen! Genau so kannst du je nach deinem Thema auch mit anderen sozialen Netzwerken vorgehen. Du bloggst über Mode oder Essen und Trinken? Dann solltest du dir zum Beispiel Pinterest und Instagram näher anschauen.

Bleib up-to-date und teile deinen eigenen Content

Das alles hat den positiven Nebeneffekt, dass du dann nicht nur weißt, wo du in Zukunft Ideen herbekommst, sondern auch, wo du selbst deinen Content teilen solltest, um deine Zielgruppe zu erreichen.

So schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe. Sowas nehmen wir gerne mit.

3. Brainstorming für Blogartikel-Ideen

Es ist sehr wichtig, zuzuhören, wenn deine Kunden oder deine Zielgruppe redet. Aber genauso wichtig ist es, dir selbst zuzuhören.Gebe deinem Gehirn die Chance mit all dem Wissen, den Infos und den Ideen, die in deinem Unterbewusstsein schlummern
neue Querverbindungen herzustellen.

Aber wie funktioniert ein gutes Brainstorming wirklich?

Erste und einzige Regel: Es gibt keine Regeln

Das hast du vielleicht schonmal gehört. Beim Brainstormen gibt es keine Regeln. Und das ist wichtig! Konzentriere dich nur auf eines. Dein Thema.

Nimm dir ein Blatt Papier und schreibe dein Thema oben auf das Blatt. Und dann notiere einfach alles, was dir dazu einfällt. Achte nicht auf Ordnung, Rechtschreibung, ob das überhaupt Sätze oder Wörter sind. Sogar Bilder sind erlaubt.

Schreibe solange, bis dir nichts mehr einfällt. Dann machst du dich ans Sortieren. Schau dir deine Ideen an. Einige werden Quatsch sein. Andere vielversprechend.

Markiere dir die alle, die gut werden könnten und packe Sie direkt in deinen Ideen Pool.

Brainstorming ist kein One-Night-Stand

Du solltest von Zeit zu Zeit mal ein neues Brainstorming machen. Du lernst jeden Tag dazu und neue Ideen sind oft einfach Kombinationen von alten Ideen. Nutze dein Wissen aus und du wirst mit Ideen belohnt werden!

Gute Blogartikel-Ideen sind kein Zufall!

Fassen wir dir die Schritte nochmal zusammen:

  1. Ideen-Pool erstellen (oder meine Vorlage am Ende des Artikels nutzen)
  2. Per RSS-FEED den Autoritäten in deinem Thema folgen und täglich ein wenig lesen
  3. Soziale Netzwerke als Suchmaschinen nutzen und mit deiner Zielgruppe in Kontakt treten
  4. Brainstorming, um das Beste aus dir herauszuholen

Es gibt noch viel mehr Möglichkeiten, um an Blogartikel-Ideen zu kommen, aber diese hier funktionieren bei mir gut. Wie versprochen wirst du für deine Geduld belohnt und kannst die Ideen-Pool-Vorlage downloaden

Meine Favoriten sind die Social Media Suche und das Brainstorming.

Wie findest du Ideen für großartige Blog Artikel?

Die 9 dümmsten Blogger-Fehler: Machst du sie auch?

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Über den Autor

Dennis Schrader

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