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Wie du in 5 einfachen Schritten ein profitables Keyword für deine Nischenseite findest

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Dennis Schrader
verfasst von Dennis Schrader

In diesem Artikel lernst du, wie du in 5 einfachen Schritten zu wirklich lukrativen Keywords kommst, für die du auch ranken kannst.

Ich habe bereits im Bericht zur ersten Woche der Nischenseiten-Challenge 2015 ein wenig darüber geredet, aber hier kommt unsere genaue Vorgehensweise, mit der mehr als 5 gute Keywords gefunden haben.

Bereit für ein paar sexy Keywords?

Themenideen finden

Fangen wir an. Im ersten Schritt haben wir nach Themenideen gesucht, aus denen wir im Anschluss Nischen runterbrechen können und im letzten Schritt dann auch lukrative Keywords. Als Inspiration nutzen wir erstmal folgende Quellen:

  • Amazon Bestseller-Listen (Um zu sehen, was sich schon gut verkauft)
  • KeywordTool.io (Erklärung folgt gleich)
  • Unsere eigenen Sorgen, Probleme (Wir sind nicht alleine mit unseren Problemen)
  • Unsere eigenen Leidenschaften, Hobbies (Und auch nicht mit unseren Leidenschaften)
  • Allgemeines Brainstorming
  • Häufige Themen auf Hilfe-Portalen wie Gutefrage.net

Was ist KeywordTool.io?

Du kennst bestimmt die Funktion von Google, dass es deine Suchbegriffe mit Vorschlägen erweitern will. Das nennt sich Google Suggest und ist eine wirklich coole Funktion.

Wir können damit Keywords finden, die wir mit dem Keyword Planner vielleicht nicht entdecken. Und richtig interessant wird es erst, wenn wir der Reihe nach Buchstaben dazu eintippen. Und sehen, was Google dann daraus macht:


Erkennst du, wo der Weg hingeht?
Das alles von Hand zu machen ist unglaublich zeitaufwändig. Lohnt sich nicht. Außerdem ist ein Problem, dass Google Suggest nur funktioniert, wenn du die Buchstaben NACH dem Keyword eintippst. Was wäre dann aber mit Keywords wie „bester kühlschrank“?

Die Lösung ist KeywordTool.io. Damit bekommst du mit einer Anfrage alle Ergebnisse von Google Suggest und außerdem auch alle Keywords, wo dein Hauptkeyword den zweiten Teil der Phrase ausmacht.

420 Suchergebnisse mit einem Klick!

Wie geht’s weiter?
Mit diesen Quellen haben wir erstmal grobe Begriffe gesammelt, die noch nicht unbedingt eine Nische sein müssen. Wir haben aufgeschrieben, was uns einfällt. Hier steht Quantität klar im Vordergrund. Aussortiert wird später!
Hier mal einige Beispiele für Begriffe, auf die wir dabei gekommen sind:

  • Alarmanlagen
  • Vor Einbrechern schützen
  • Fussball
  • Fitness
  • Abnehmen
  • Muskeln aufbauen
  • Kühlschränke
  • Tischtennisplatten
  • Uhren
  • Eheringe
  • Ringe
  • Persönlichkeitsentwicklung

Wie du siehst ist kaum eines davon eine wirkliche Nische, in die man so einfach einsteigen kann. Schau dir zum Beispiel mal das Suchvolumen von „Ringe“ an.

Das ist definitiv noch keine Nische.

2. Themenideen auf Nischen runterbrechen
Im nächsten Schritt nutzten wir diese Liste von Begriffen und versuchten, sie auf Nischen einzugrenzen. Auch hier gilt: Erstmal alles aufschreiben, was dir einfällt. Je mehr du hier hast, desto höher ist später die Chance auf ein profitables Keyword. Es ist wirklich wie das Sieben nach Gold.
Je mehr Dreck du reinpackst, desto höher ist die Chance auf Gold!
Wähle ein Keyword und notiere dir alles, was dir als Unterthema dazu einfällt.

Nimm dir dazu 3 Minuten Zeit und stoppe sie auch. So bist du ein bisschen unter Zeitdruck und bekommst bessere Ideen. 😉

So sah es bei uns aus nach etwas weniger als 3 Minuten.
Das machst du nun mit jeder einzelnen deiner Ideen von eben und du hast einen Haufen von Nischen, in denen sich bestimmt schon profitable Keywords verstecken. Die Keywords zu finden ist der nächste Schritt.

3. Gute Keywords finden
Dazu schmeißen wir den Google Keyword Planner an. Das ist ein Tool, mit dem wir verwandte Suchanfragen finden können und direkt sehen wie viele Leute im Monat danach suchen.

Führe eine Suche für alle deine Nischen durch und schau dir gute Keywords an.
Achte auf folgende Kriterien:

1. Mind. 1000 Suchanfragen (bei hochwertigen Produkten oder starker Kaufintention auch weniger).
2. CPC über 1€ (Bei manchen Keywords auch weniger, deshalb nur ein Richtwert)
3. Kaufintention im Keyword (Beispiel: „eheringe kaufen“, „Smartphone Test“)
4. Geringe Konkurrenz (Da gehen wir im nächsten Punkt drauf ein)
Hier nochmal in Bildern am Beispiel des Keywords „eheringe“.

 

5. Keywords validieren
Sobald wir ein Keyword hatten, haben wir es direkt bei Google gesucht, um uns einen Überblick zu verschaffen. Achte dabei darauf, dass die beiden Tools Browser Add-On Ahref-SEO-Toolbar und Browser Add-On MozBar aktiviert sind, damit du deine Konkurrenten in den Top10 bewerten kannst.

Hier einmal ein paar häufig auftretende Arten von Seiten, die dir nicht zu große Sorgen machen sollten:

  • Shops (Amazon, Ebay, etc.)
  • Hilfeseiten (Gutefrage.net, Yahoo Answers, etc.)
  • Foren
  • Wikipedia
  • Online-Press (Spiegel Online, Bild, etc.)

Der Grund, warum diese Seiten nicht so wichtig sind ist ziemlich einfach. Oft sind es nur kleine Teile der Seite, die sich mit deinem Thema beschäftigen. Produkte mit kurzen Beschreibungen, kleine und einzelne Artikel zum Thema, etc.

Auf deiner Seite wird das Thema der Fokus sein.
Wenn dein Keyword „kühlschrank test“ ist, dann hast du nicht nur eine Test-Übersicht auf deiner Nischenseite, sondern du beantwortest außerdem Fragen wie:

  • Was können die neusten Kühlschränke eigentlich?
  • Wie hoch ist der Stromverbrauch?
  • Wo finde ich günstige Kühlschränke?
  • Worauf muss ich beim Kauf achten?
  • Welche Lebensmittel gehören in welches Fach?
  • Wie lange hält ein Kühlschrank?
  • Welche Hersteller von Kühlschränken gibt es?

Erkennst du den Unterschied?
Deine Seite wird ein sogenannter „Hub“. Du lieferst aktuelle und umfangreiche Infos zu einem Thema.

Zurück zur Konkurrenz: Hier am Beispiel von „Kühlschrank Test“

Du siehst jetzt hier eine handvoll Kennzahlen. Die wichtigen sind:

  • PA = Page Authority
  • DA= Domain Authority

Das sind Kennzahlen von MOZ, deren SEO-Blog übrigens eine super Quelle für gute SEO-Infos ist. Schau ihn dir mal an, wenn englisch für dich kein Problem ist.
Was sich so in den 30ern bewegt ist ein Wert, den du mit deiner Seite mit Basic-Linkbuilding auf jeden Fall erreichen kannst.

Soweit meine Erfahrung.
Links sind natürlich wichtig, aber lass dich nicht abschrecken, wenn dort eine hohe Zahl steht. Das absolut wichtigste ist: Kannst du die Fragen, die ein User hat beantworten. Und das besser als der Rest in den Top 10. Dann würde ich es immer probieren.

Ich glaube daran, dass Qualität auf Dauer einfach gewinnt und wenn du die On-Page-Seo richtig angehst, dann sollte das funktionieren.

Wann sollte ich mir ein anderes Keyword suchen?
Es gibt eigentlich nur ein Szenario, in dem ich ein (ansonsten vielversprechendes) Nischen-Keyword nicht nutzen würde.

In den Top 10 bei Google ist eine oder mehrere Nischenseiten mit einer Exact-Match-Domain und Inhalten, die du nicht signifikant besser machen könntest.
Außerdem muss natürlich eine ausreichende Möglichkeit zur Monetarisierung gegeben sein.

6. Monetarisierung prüfen
Du hast also ein Keyword mit gutem Suchvolumen und einer machbaren Konkurrenz. Jetzt musst du natürlich noch irgendwie Geld damit verdienen können, damit wir es eine erfolgreiche Nischenseite nennen können.

Die naheliegende Einkommensquelle ist bei solchen kleinen Nischenseiten Affiliate Marketing. Das bedeutet du bewirbst auf deiner Seite Produkte von anderen und bekommst eine Provision, wenn der Verkauf über deinen Link passiert.

Häufig bezieht sich ein Keyword auf eine bestimmte Produktkategorie wie Kühlschränke oder Waschmaschinen. Dann empfehle ich das Amazon Partnerprogramm. Die Einrichtung klappt absolut easy.

Hier hast du eine Übersicht deiner Provisionen für die verschiedenen Produktarten.

Wenn Amazon für deine Nische nicht passend ist, dann schaue in den Suchergebnissen bei Google nach Produkten oder Lösungen, bei denen die Anbieter ein Partnerprogramm anbieten. Es kann sich auch lohnen, die entsprechenden Unternehmen oder Personen einmal per E-Mail zu kontaktieren.

Keyword-Recherche ist Fleißarbeit
Vertraue auf den Prozess. Du wirst ein gutes Keyword finden, wenn du nur am Ball bleibst und auf die Parameter achtest. Jeden Tag werden neue Nischen geboren und eine davon könnte deine Nächste sein.

Wenn du Fragen zu dem Prozess hast, oder mir mit deiner Strategie zeigen willst, wo der Hammer hängt, dann hinterlasse einen Kommentar! 😉

Dennis

 

Über den Autor

Dennis Schrader

Dennis Schrader

Hi ich bin Dennis. Ich bin auf LBN dafür zuständig, dich mit Mehrwert zu bombardieren und dir zu zeigen, wie du das auch mit deinen Lesern machen kannst. Leser sollen zu Fans werden! Schreib mir auf Twitter wie ich mich mache! Hier unten Rechts ist der Link. Keine Faulheit, bitte!

11 Kommentare

  • Schöner Bericht, für Einsteiger sicher ganz gut geeignet. Schon eine Nische ausgewählt? Es gibt ein schönes kostenloses W-Frage Tool. Damit kannst du alle W-Fragen abfragen: http://www.anerdsdiary.com/google-suggest-w-fragen-tool

    Ich habe bei Google Docs eine Datei angelegt und sammle immer mal Ideen, beim Lesen oder Schreiben entstehen oft gute Ideen, die schnell geprüft (Domainendung) und in die Datei eingetragen werden. Später beim Erstellen der neuen Nische werden die Ideen bewertet und ggf. unbrauchbare gelöscht..

    Verbesserungsvorschlag für dein Blog: Verlinke das Logo auf die Startseite, die meisten drücken auf das Logo um wieder zu Startseite zu gelangen. Ganz schön ungewohnt, wenn es mal nicht klappt.

    Grüße und viel Erfolg.

    • Hi Alex,

      Ja, wir haben schon eine Nische gefunden. Hier ist der Bericht zur ersten Woche 🙂 http://bit.ly/NSC-Woche-1. Wir verraten sie aber noch nicht. Nimmst du auch teil?

      Klingt nach einem coolen Tool, schaue ich mir später nochmal genauer an.

      Danke dir, das haben wir glatt vergessen. Nach und nach werden die Kinderkrankheiten weniger 😀

      Dir auch noch viel Erfolg!

      Liebe Grüße
      Dennis

      • Hallo, ja ich ich nehme auch teil. Heute die Domain registriert und hier mein Bericht: http://www.nischenseiten-guide.de/woche-1-die-ersten-kleinen-fortschritte/

        Sind das deine Bilder? Habe i-wo gelesen, dass du Multimedia studierst. Bin auch sehr an Design interessiert. Großes Lob, die Bilder sehen wirklich sehr gut aus, mir gefällt besonders Artikelbild aus: „3 Strategien, wie du immer Ideen für Blog-Artikel hast (inkl. Ideen-Pool-Vorlage)“. Lustig!

        Mit InDesign oder Illustrator?

        Grüße / Alex (Blog aboniert!)

        • Die Bilder hat Mark gemacht. Wie genau wir unsere Artikelbilder machen erklären wir noch in einem extra Artikel in den nächsten Wochen aber Mark kommentiert bestimmt gleich gerne und gibt dir eine Antwort.

          Ich studieren Digital Media Management. Also eher Richtung Marketing als Design, aber ich liebe auch gute Bilder und Grafiken. Darauf achten wir 🙂

          Freut mich, dass die kleinen Details Anklang finden!

          Lieben Gruß
          Dennis

        • Hey Alex,

          cool, dass dir unsere Grafiken gefallen 🙂

          Ich hab mir eine „Musterdatei“ in Photoshop erstellt, um nicht bei jedem Artikelbild den Hintergrund und die Schriftart einstellen zu müssen. Die grafischen Elemente bearbeite ich mit Illustrator. Da Illustrator mit Vektoren arbeitet, hat es den Vorteil die Größe beliebig variieren zu können ohne die Qualität (wie es bei z.B. Fotos welche aus Pixeln bestehen der Fall wäre) zu verschlechtern. InDesign nutze ich zum Beispiel für Magazin-Layouts, Broschüren oder unsere Blogstarter-PDF. Für Die Grafiken switch ich also zwischen Photoshop und Illustrator. Illustrator ist auch das gängige Programm für jegliche Logos, eben weil man Vektoren auf einer Briefmarke oder einer 10-meter Plakatwand platzieren kann in gleicher Qualität.

          Ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelfen und bin nicht zu sehr ins Detail abgeschweift 😉

          LG, Mark

          • Danke Mark. 🙂

            – bin gespannt was ich noch gutes von euch beiden lese. Zusammenarbeit ist immer gut und eine Erfahrung wert. Ich habe an einem Projekt auch über zwei Jahre mit Partner gearbeitet und Ende des Jahres verkauft.

            – wer wird wohl dieses Jahr am besten bei der Challenge abschneiden. Bei Teilnehmerzahlen habe ich schon den Überblick verloren, ich hoffe jemand macht eine Zusammenfassung wie letztes Jahr.

            Grüße

  • Hi Alex,

    Ja, wir haben schon eine Nische gefunden. Hier ist der Bericht zur ersten Woche 🙂 http://bit.ly/NSC-Woche-1. Wir verraten sie aber noch nicht. Nimmst du auch teil?

    Klingt nach einem coolen Tool, schaue ich mir später nochmal genauer an.

    Danke dir, das haben wir glatt vergessen. Nach und nach werden die Kinderkrankheiten weniger 😀

    Dir auch noch viel Erfolg!

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