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Die größten Learnings von 4 Monaten Letsblognow

Dennis Schrader
verfasst von Dennis Schrader

Heute vor genau 4 Monaten haben Mark und ich mit diesem Blog unser erstes Projekt gestartet. Und wie zu erwarten war, war es eine lehrreiche Zeit. Wir haben viel Zeit mit Planungen verbracht und im Endeffekt kam doch vieles anders.

In diesem Beitrag zeigen wir dir unsere größten Learnings, die wir aus den vergangenen 5 Monaten mitgenommen haben. Hoffentlich kannst du von unseren Erfahrungen profitieren. Besonders Punkt 4 hatte ich zum Start überhaupt nicht auf dem Schirm.

P.S.: Das ist der erste Beitrag, den Mark und ich zusammen schreiben! 🙂

1. Wir wollten in allem perfekt sein.

Von Start des Blogs an hatten wir mit diesem Problem zu kämpfen. Genau genommen sogar schon vor dem eigentlichen Start. Und anfangs haben wir es nichtmal als Problem gesehen. Im Gegenteil sogar als eine gute Sache.

Die Rede ist von Perfektionismus. Wir wollten in allem perfekt sein. Von der Struktur der Website bis zur kleinsten Formatierung der Blogartikel. Von der Reihenfolge der Menüpunkte bis zum Inhalt des Footers. Hast du eine Ahnung, wie lange es dauern kann, an einem Artikelbild zu arbeiten?

Wir haben unzählige Stunden eingesetzt, um das erste Design so zu haben, dass es uns beiden gefällt, nur um wenige Wochen später das komplette Design wieder über den Haufen zu werfen.

Das Gefährliche ist Folgendes: Selbst mit dieser Verschwendung von unserer Zeit und sicher einigen Nerven haben wir einen ganz guten Start hingelegt. Wir werden regelmäßig für unser Design gelobt und konnten bereits eine kleine, aber feine Community aufbauen.

Und wenn man unvorsichtig ist, könnte man meinen, unsere Detailverliebtheit ist dafür verantwortlich. Und vielleicht ist sie das sogar. Aber überleg mal, wie viel mehr Artikel, Infografiken und Social-Media-Content wir hätten produzieren können.

Stattdessen haben wir an kleinen Feinheiten von eigentlich fertigem Content weitergearbeitet. Feinheiten, die du wahrscheinlich nicht halb so auffällig, wichtig oder entscheidend findest wie Mark und ich.

 

Das Learning: Man muss nicht perfekt sein, um erfolgreich zu sein.

Heute produzieren wir mehr Content. Weil es schneller geht. Unsere Blog-Reviews sind in der Regel im ersten Take fertig und auch Bilder dauern nicht mehr so lange.

Heißt das jetzt, du sollst viel schlechten Content anstatt wenig guten produzieren? Natürlich nicht. In schwarz und weiß zu denken ist hier der falsche Weg. Was spricht dagegen viel guten Content zu produzieren?

Genau das machen wir jetzt und das positive Feedback ist nicht weniger geworden. Der Content ist sogar besser geworden. Weil wir uns erlaubt haben, unperfekt zu sein. Das gibt uns die Chance, aus dem Produzieren und Veröffentlichen zu lernen.

Das Ziel ist: Finde die Tätigkeiten, die viel Zeit fressen, aber keinen entscheidenden qualitativen Unterschied in deinem Output bewirken.

Für uns sind das in erster Linie kleine Meckereien bei Grafiken und zu lange Planungszeit bei eigentlich allem. Ich bin sicher auch du hast solche zeitfressenden Gewohnheiten. Finde sie, und spare dir diese wertvolle Zeit.

Ausführlich zum Thema: Perfektionismus – Der Grund warum die meisten (Blogger) scheitern

2. Anfangsmotivation kann überfordern

Ab hier schreibt Mark! 🙂

Wir sind zeitgleich zu unserem Launch im Februar mit der Nischenseiten-Challenge von Peer Wandinger gestartet. Es erschien uns als guter Einstieg und eine angenehme Möglichkeit, Erfahrung zu sammeln und ebenfalls über diese Erlebnisse bei Letsblognow zu berichten. Wir bereiteten uns sehr genau vor und überlegten uns unsere Nische mit Hilfe einer gezielten Analyse.

Schnell drifteten wir in stinklangweilige Themengebiete ab, die sich selbst mit ganz viel Fantasie nicht schön reden ließen. “Staubsauger ohne Beutel” oder “Yoga Bekleidung” sind nur ein paar der Nischen, die für uns aus Recherchesicht in Frage kamen.

Wir entschieden uns für eine Nische und redeten uns ein, was aus diesem Unterprojekt (Letsblognow war immer Prio 1) alles werden könnte. Nur um ehrlich zu sein, schwand die Motivation schon nach wenigen Wochen.

Jedes Mal, selbst nach gegenseitiger Motivation (wir nennen es Clouds-Phase) verpuffte die Motivation nach wenigen Stunden. Es ging einfach nicht wirklich voran – und je mehr man sich über dieses Projekt Gedanken machte, desto weniger war es mit unserem eigentlich Projekt “Letsblognow” kompatibel.

Letsblognow stand in den Kinderschuhen, es gab noch so viel zu erledigen und zu verbessern. Jedes Mal standen wir vor der Entscheidung: Zeit investieren in LBN oder Zeit investieren in die Nischenseite? – Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie 95% unser Entscheidungen ausgefallen sind.

Bei der Nischenseiten-Challenge veröffentlicht man wöchentliche Berichte. Nach ein paar Berichten war dann aber Schluss. Der letzte Bericht kam am 30.03.2015. Da wir beide keine Typen sind, die ihre Zeit gerne verschwenden ohne Resultate zu erzielen, gab es nur eine logische Schlussfolgerung der Angelegenheit.

Wir konzentrieren uns auf LBN! Letsblognow ist unser Baby und das werden wir für keine Nischenseite der Welt vernachlässigen.

Durch diese Entscheidung verabschiedeten wir uns von (eventuellen) Erträgen einer gepflegten Nischenseite und konzentrierten uns komplett auf das Liefern von Mehrwert.

Das Learning: Arbeite nicht an etwas, wofür du keine Leidenschaft hast

Rückblickend war es neben der Entscheidung überhaupt mit Letsblognow zu starten, die wohl wichtigste und beste Entscheidung. Fokus auf Letsblognow, da uns die Community und das Projekt an sich um einiges wichtiger sind als die Arbeit an einem Projekt, was vielleicht irgendwann mal Geld einbringt.

Dein Projekt muss sich einfach richtig anfühlen! Wir sind beide Feuer und Flamme für Projekte, auf die wir Bock haben.

[bctt tweet=“Dein Projekt muss sich einfach richtig anfühlen!“]

Wenn man aber merkt, dass man Deadlines nicht einhalten kann und ein Projekt wie Ballast mit sich rumträgt – ohne Resultate oder Fortschritte zu erzielen, sollte man sich Gedanken machen ob man sich nicht zu seinem eigenen Vorteil von diesem Projekt distanzieren sollte.

Um sich einem Projekt zu widmen welches dir deutlich besser und liegt und Motivation in dir auslöst.

Sei Feuer und Flamme für deine Projekte – löse dich von Ballast und Motivationsbremsen. Du wirst es nicht bereuen, wir haben es auch noch nie bereut.

[bctt tweet=“Sei Feuer und Flamme für deine Projekte – löse dich von Ballast und Motivationsbremsen“]

Wir haben als Studenten beide genug andere Projekte, von denen wir uns diversen Gründen nicht trennen können. Wenn du also entscheidest, selbst was auf die Beine zu stellen – dann mach es mit Leidenschaft und achte darauf, dass du Feuer und Flamme bist.

Jeder hat mal Downs, davon sind wir nicht befreit… Es ist nur wichtig den Unterschied zwischen einem schwachen Moment oder langfristiger Demotivation zu merken. Trenne dich bei langfristiger Demotivation lieber von den betroffenen Projekten und widme dich Dingen, welche dir besser liegen und dich begeistern.

3. Jeder schreibt Blogartikel

Den Rest macht wieder Dennis! 🙂

Da waren wir also als frischgebackene Blogger und wollten unserer Nische so schnell wie möglich zeigen, dass wir es ernst meinen. Aber das ist nicht einfach mit Content, der einfach nur besser ist. Es reicht nicht besser zu sein. Man muss anders sein.

[bctt tweet=“Es reicht nicht besser zu sein. Man muss anders sein.“]

Also haben wir uns die eine Frage gestellt, die seit dem unseren kompletten Content bestimmt.

Wie können wir in diesem Moment am effektivsten und effizientesten unserer Community Mehrwert bieten?

Wir wollen Probleme lösen und nicht “nice to read” sein.

[bctt tweet=“Wir wollen Probleme lösen und nicht “nice to read” sein.“]

Und die Antwort darauf war uns beiden klar. Es ist Video-Content. Mir ist klar geworden, dass wir Video aus 2 Gründen nicht sofort gemacht haben.

  1. Wir hatten es nicht auf dem Schirm. Es scheint einfach nicht zum Arsenal des typischen „Bloggers“ zu gehören, sondern eine andere Kategorie zu sein. Heute weiß ich, was für ein Quatsch das ist.
  2. Es kostet Überwindung mit Video anzufangen. Ganz einfach. Es ist angenehmer im stillen Kämmerchen einen Artikel zu schreiben, als vor der Kamera auf Knopfdruck Leistung zu bringen.

Das Learning: Es lohnt sich, über den Tellerrand zu schauen

Und so haben wir uns ein Video-Format überlegt und sind einfach gestartet. Die Blog-Reviews waren geboten.

Am 2.5. bekamen wir die erste Anfrage von Katrin (www.maxiprimus.de). 2 Tage später war das erste Blog-Review fertig und online. Oder wie wir sie damals noch genannt haben: Blogdesign-Reviews.

 

Das ist übrigens ein gutes Beispiel, wie wir auf dem Weg noch nachjustiert haben und den Namen ändern, weil sich das Format anders entwickelt. (Stichwort: Perfektionismus). Versuche nicht vorher zu viel zu planen. Am Ende kommt es meistens doch anders.

Was uns diesen Schritt ermöglicht hat war wirklich diese eine Frage. Hier nochmal, weil sie so wichtig ist:

Wie können wir in diesem Moment am effektivsten und effizientesten unserer Community Mehrwert bieten?

Kann es sein, dass auch du deinen Content danach auswählst, was dir leichter fällt? Vor allem, wenn du mit Content ein Business antreibst und Geld verdienst, solltest du darüber nachdenken. Denn der Erfolg mit deinem Content beruht darauf, wie sehr deine Community darauf abfährt. Nicht wie du darauf abfährst.

Was mich zum nächsten Punkt bringt…

4. Man fängt bei 0 an.

Zu Beginn startet jeder mit einer Community von 0 Personen. Okay, man kann seine Freunde einladen, und Oma und Opa lesen vielleicht mit… aber alles in allem ist es schon ziemlich leer. Und das wussten wir auch. Deshalb haben wir uns Strategien zurechtgelegt, wie wir langsam aber sicher unsere Besucherzahlen aufbauen können um eine Community zu formen.

Trotzdem haben wir damit gerechnet, dass es viele Monate dauern wird, bis wir etwas namens „Community“ haben und es auch so nennen können, ohne rot zu werden.

Aber dann ist etwas Interessantes passiert. Durch die Blog-Reviews und ein vernünftiges Nutzen von Social Media hatten wir nach kurzer Zeit unsere ersten „Fans“, die regelmäßig kommentierten und mit uns in regem Kontakt waren.

Das Learning: Es geht um Tiefe – nicht um Breite.

Heute freuen wir uns über besonders engen Kontakt in der privaten Facebook-Gruppe für Review-Teilnehmer. Das gibt dem ganzen ein Level an Zufriedenheit, wie ich es nicht erwartet hätte. Es macht nichts mehr Spaß, als wenige Tage nach einem Review teilweise schon riesige Schritte zur Verbesserung zu sehen.

Nicht nur durch die Tipps von Mark und mir, sondern auch durch die tolle Hilfe untereinander. Die Mitglieder helfen sich gegenseitig bei Problemen, die der andere schonmal hatte. Das ist, was ich Community nenne.

Und der entscheidende Punkt ist der:

Es ist kein Argument für fehlende Community, eine kleine Leserschaft zu haben. Ganz im Gegenteil. Die kleine Leserschaft gibt dir die Chance, dich mit den wenigen, die interagieren, besonders zu beschäftigen. Ihnen noch mehr zu helfen, als es die Blogger mit Riesen-Audience können. So bildest du dir von Beginn an echte Fans. Nicht nur eine Zahl bei Facebook, die größer wird.

Gleichzeitig treibt dich die Dankbarkeit und der Erfolg „deiner Leute“ voran. Ich bin motivierter als noch zu Beginn. Und zu sehen, dass gewertschätzt wird, was man tut ist ein tolles Gefühl. Dafür an jede einzelne Person, die sich zu unserer Community zählt, ein herzliches DANKESCHÖN.

Wir werden auch die nächsten 4 und mehr Monate nicht aufhören, Mehrwert zu liefern. Und es ist einiges in der Pipeline, was euch helfen wird mit euren Projekten das nächste Level zu erreichen.

Fazit nach 4 Monaten

Die ersten Monate sind immer die spannendsten. Es gab unheimlich viele Lektionen für uns zu lernen und diese 4 sind nur die wichtigsten. Ich kann dir nur den Tipp geben, nicht zu lange zu warten. Mit neuen Projekten oder neuen Ideen.

Oft kommt es anders als geplant, aber am Ende meistens positiv. Versuche nicht zu viel zu planen, sondern lerne auf dem Weg, dich zu verbessern und die Richtung abzuändern. Das macht nicht nur mehr Spaß, sondern wird auch erfolgreicher sein.

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Über den Autor

Dennis Schrader

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Hi ich bin Dennis. Ich bin auf LBN dafür zuständig, dich mit Mehrwert zu bombardieren und dir zu zeigen, wie du das auch mit deinen Lesern machen kannst. Leser sollen zu Fans werden! Schreib mir auf Twitter wie ich mich mache! Hier unten Rechts ist der Link. Keine Faulheit, bitte!

14 Kommentare

  • Boah… ich lerne seit dem Begin meines „Bloggerlebens“ Ende letzten Jahres jeden Tag so viel dazu, dass ich garnicht sagen kann, was das größte Learning ist /war… Ich glaube, der Schlüssel ist wirklich der Mehrwert… Und den wirklich zu finden und heraus zu arbeiten ist garnicht so einfach… denn was ich denke, was das Problem meiner Zielgruppe ist, muss noch lange nicht deren Problem sein…

      • Bisher, da ich selber zur Zielgruppe gehöre, habe ich mich immer gefragt, was mir helfen würde… Und ich habe natürlich die Ohren offen in Netzwerken wie FB und Google + , um zu erfahren, was die Menschen dort so bewegt… Mehr ist mir bisher nicht eingefallen…

        • Was genau meinst du mit „Ohren offen“?

          Wenn du das richtig machst, dann ist das schon eine Menge. 🙂

          Wie wär’s mit Umfragen auf deiner Seite? Dann brauchst du nur noch Traffic und bekommst Insights direkt ins Postfach. 😀

          • Ja, die Idee hatte ich auch schon, weiss aber noch nicht genau, wie ich das umsetze… es gibt bestimmt so schöne Umfrage Plugins, oder?! Und dann brauche ich noch eine gute Frage, weil einfach nur so „was ist Dein gößtes Problem?“ reicht wahrscheinlich nicht…
            Mit Ohren offen meine ich, dass ich die Posts und Kommentare in verschiedenen FB Gruppen zu meinem Thema verfolge, selber Sachen poste, kleinere Ratschläge gebe, anderen helfe, Adminaufgaben übernehme usw… Und dann schnell mitbekomme, welche Probleme die Menschen bewegen, was am meisten gefragt wird usw… So bin ich auf die meisten Themen für Beiträge gekommen… Beispiel: viele Menschen erkennen, das es unterschiedliche Listen mit basischen Lebensmitteln gibt und fragen sich warum und an welche sie sich halten sollen… also habe ich einen Beitrag mit den wichtigsten Listen gemacht, sie verglichen und heraus gearbeitet, warum sie verschieden sind. Als Hilfe bei der Entscheidung… Weiteres Beispiel: die meisten Menschen, die sich basisch ernähren wollen, haben ein Problem beim Brot, weil fast alles Getreide „sauer“ ist. Also habe ich nach basischen Brotrezepten gesucht und welche gepostet… Und so weiter und so weiter…
            War das genau genug 😉
            Liebe Grüße
            HJ 😉

      • Mitnehmen? Leider nicht wirklich. Es tut mir ja schon fast ein bißchen leid, aber Ich beschäftige mich schon seit Anfang 2013 mit der Materie Nischenseiten und Bloggen und habe alle vier Punkte schon mal so oder so ähnlich gehört.

        Durchlaufen bin ich diese vier Punkte natürlich selbst auch oder durchlaufe manche noch immer. Mein größtes Problem sind aber keine der vier Punkte, sondern einfach die fehlende Zeit. Vollzeit-Job, Studium, privater Stress und nebenbei noch Bloggen oder Nischenseiten erstellen? Da hilft glaube ich selbst das beste Zeitmanagement nichts. Irgendwann sind die 24 Stunden mal rum.

        Trotzdem begeistert mich die ganze Thematik so sehr, dass ich davon einfach nicht lassen kann. Auch wenn ich nicht das schaffe, was ich geplant habe oder der erwartete Erfolg ausbleibt. Außerdem bin ich wissenshungrig, durchforste das Netz nach neuen Ideen und hoffe hier richtig zu sein 🙂

        Viele Grüße
        Enrico

        • Klingt fast so, als könnte Punkt 2 doch ganz wertvoll für dich sein, Enrico.

          Ich habe auch ein Jahr damit verbracht, zu lernen und zu lesen und zu hören. Dann kamen Experimente mit Nischenseiten. Und jetzt bin ich seit 4 Monaten an LBN.

          Im Studium ist gerade Prüfungsphase, bei Mark auch. Er hat noch mehrere Jobs und zieht gerade um. Du siehst – Auch unsere Tage haben nur 24 Stunden.

          Ich glaube der entscheidende Unterschied – und hier der Bezug auf Punkt 2 – ist, dass es für uns halt nicht nur „bloggen“ ist. Für „bloggen“ würde ich mich nicht so anstrengen.

          Wir haben eine ziemlich präzise Vision, wo wir hinwollen und was wir erreichen wollen. Und dann existiert kein Problem mehr. Jeder Mensch hat 24 Stunden. Und das einzige, was unterschiedlich ist, ist die Einteilung dieser Stunden.

          Ich ziehe aus Letsblognow und seinen Aufgaben soviel Freunde und Genugtuung, dass ich einen Weg finde, es voran zu treiben. Egal, was in dieser Woche passiert – das nächste Review wird kommen, am Produkt wird trotzdem gearbeitet, an Artikeln wird weiter geschrieben und so weiter.

          Erkennst du den Wert von Punkt 2?

          Vielleicht ist dein Blog einfach noch nicht das, was dich nachts wachhalten kann, Enrico?

          Noch mehr Grüße
          Dennis

          • Moin Dennis,

            mein Blog hält mich seit einer halben Ewigkeit Nachts wach. An der Leidenschaft liegt es nicht, noch an einer präzisen Vision.

            Stell dir doch einfach mal die Situation vor, das du für letsblognow komplett alleine verantwortlich wärst. Wie würde der Blog dann heute aussehen und dastehen? Wäre er auf dem gleichen Stand wie er heute ist?

            Viele Grüße
            Enrico

          • Moin Enrico 🙂

            Das war natürlich metaphorisch gemeint. Also das reine Wachbleiben wird nichts ändern. 🙂

            Das ist lustig, dass du das gerade ansprichst. Im Moment bin ich mehr oder weniger alleine verantwortlich für alles aufgrund der Themen, die bei Mark grade anstehen.

            Aber warum soll ich mir eine Situation vorstellen, die ich erfolgreich umgangen bin? Ich stelle mir stattdessen vor, warum du dir keinen Partner suchst, der deine Fähigkeiten so ergänzt wie Mark die meinen. Und logisch ist es nicht einfach, aber was ist schon einfach?

            Ich bin kein Designer und mein Blog alleine würde womöglich beschissen aussehen. Aber das ist auch in Ordnung, weil ich Mark dafür habe. Umgekehrt wäre sein Blog womöglich sexy, aber leer.

            Ich halte nicht viel davon, Dinge zu tun in denen man schlecht ist – außer man muss. Was niemals zu Ergebnissen führt ist die Rechtfertigung mit externen Gründen.

            Liebe Grüße
            Dennis

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