Bloggen

Wie du mit einem simplen Trick in Minuten zu mehr Lesern kommst.

Dennis Schrader
verfasst von Dennis Schrader

Ist dir klar, dass weniger als 20 Prozent der Leser deinen ganzen Artikel lesen? Das ist keine Schätzung sondern wurde in einer Studie festgestellt.t.

In diesem Post zeige ich dir, wie du ohne mehr Traffic trotzdem mehr Leser bekommst. Ja, genau. Ohne mehr Traffic!

Das Problem – Viel Arbeit für nichts

Studien sind schön und gut. Aber stell dir einfach mal vor, wie du selbst vorgehst, wenn du nach etwas suchst.

Du planst für den nächsten Urlaub und suchst das perfekte Hotel.

Du klickst die ersten 10 Ergebnisse bei Google durch, denn du weißt: Nicht immer steht das inhaltlich beste Ergebnis bei Google ganz vorn.

Du überliegst die geöffneten Seiten und einige schließt du sofort wieder. Warum? Weil es zu anstrengend wäre, den Inhalt schnell zu begreifen.

Du brauchst schnell deine Infos und diese Seiten liefern einfach nicht.

Egal, wie gut der Inhalt ist. Wenn das Äußere nicht überzeugt, dann wird der Inhalt nicht gewürdigt werden.

Es ist ein wenig so wie in der Liebe. Du kannst der tollste Mensch sein, aber wenn du ungepflegt bist und dich nicht um dein Äußeres kümmerst, werden andere dir zuvorkommen.

Wie viele Leser wirklich lesen…

Aber werden wir doch mal präziser.

Durchschnittlich 16% aller Menschen die auf deine Website kommen lesen sie Wort für Wort.

16%!

Das ist weniger als jeder Fünfte Besucher. Ein hohes Risiko also an dieser Stelle den Großteil deiner Leser zu „verlieren“ bevor du sie überhaupt gewonnen hast.

Eine weitere Kennzahl, die es nicht besser macht:

Eine durchschnittliche Person nimmt in Wirklichkeit nur 60% von dem was sie liest wirklich auf und versteht es.

Mitgerechnet? Das ist keine befriedigende Zahl an Menschen mehr, die den vollen Inhalt deines Artikels verstehen.

Eine weitere Kennzahl, die wichtig ist, kommt nun. Wie lange gibt uns der Besucher Zeit, um ihn im ersten Moment zu überzeugen?

Das ist sicher bei jeder Website anders, aber eine Aussage ist immer klar: Nicht sehr lange.

Du solltest darauf Wert legen, dass dein Besucher innerhalb von 10 Sekunden nach dem Besuch sofort sehen kann, was er von dem Artikel hat.

Oder von deinem Blog (wenn wir von der Homepage sprechen).

Die ersten Sekunden sind wirklich kritisch. Sobald du das geschafft hast, kannst du über einige Maßnahmen sichergehen, dass auch die nächsten 20 Sekunden den näheren Blicken standhalten.

Dann liegt es ganz an deinem Inhalt, und wie gut er wirklich ist.

Aber erstmal zu den Maßnahmen…

Die Lösung – Mache es Scanable!

Was bedeutet Scanable?

Es bedeutet: Mach es dem Leser einfach, deinen Inhalt so schnell wie möglich zu scannen, zu überfliegen.

Es gibt einige Dinge, die du mit deinem Text machen kannst, um das zu erreichen:

1. Nutze verführerische Überschriften

Der wichtigste Schritt, um erstmal den ersten Blick zu überstehen ist eine anziehende Überschrift.

Du musst den Leser neugierig machen und ihm zeigen, dass dein Artikel für ihn relevant ist.

Außerdem gilt, je mehr White-Space zu sehen ist, desto einfacher ist für die Augen.

2. Nutze Unter-Überschriften, die den Leser leiten

Erinnern wir uns: Der Leser soll schnell wissen worum es geht. Also nutzen wir Unter-Überschriften um genau das zu erreichen.

Das bietet mehrere Vorteile:

  • Der Leser kann die Hauptpunkte sofort lesen
  • Du hast beim Schreiben eine Ordnung und Struktur
  • Du kannst den Leser mit guten Unter-Überschriften heiß auf den nächsten Absatz machen

Lass dir diese Vorteile nicht entgehen. Gute Sub-Headings sind essentiell, wenn du deinen Lesern Mehrwert leicht übermitteln willst.

3. Verwende aussagekräftige Bilder

Bilder sind eine gute Methode, um deinen Post sofort übersichtlicher zu machen. Neben diesem Effekt haben sie noch einige weitere positive Effekte.

  • Du kannst sie für SEO nutzen indem du die Alt-Tags mit deinem Keyword versiehst
  • Sie können (und sollten) deine Hauptaussage unterstützen und leichter verständlich machen
  • Bilder sind leichter zu merken als Text. Nutze das, um deinen Lesern noch mehr Mehrwert zu bieten!
  • Bilder leiten die Blicke deines Lesers. Platziere sie also am Besten direkt neben Kernaussagen, und du hast eine größere Chance, dass dein Besucher den ganzen Artikel liest.

Wichtig:Achte unbedingt auf die Urheberrechte. Es gibt einige Quellen, wo du gute lizenzlose Bilder findest.  Einige davon kosten Geld, andere nicht. Eine einfache Google-Suche sollte dir helfen.

4. Kurze Zeilen und Absätze

Wenn du Content für deinen Blog schreibst, dann achte darauf, kurze Sätze zu schreiben. Vielleicht bist du wie ich. Dann neigst du dazu, gerne mal in einem Satz 4 oder 5 Kommas zu benutzen, damit du alles in einen Satz bekommst.

Aber denk dran. Es geht hier nicht um die ausgefeiltesten Satzkonstruktionen. Du möchtest eine Message rüberbringen. In einfachen Worten.

Stell dir vor, dein idealer Kunde ist in der 8. Klasse. Das ist das Niveau, für das du deinen Satzbau optimieren solltest.

Es soll ja nicht anstrengend werden, deine großartigen Blogposts zu lesen, oder?

Achte außerdem darauf, viele Absätze zu machen.

Ich schreibe in der Uni grad eine wissenschaftliche Arbeit und bin immer wieder überrascht wie wenig Wert auf Lesbarkeit gelegt wird.

Die Sätze sind sowieso super lang und kompliziert. Und dann haben wir sogar eine Begrenzung für die maximale Anzahl an Absätzen.

Ich habe mir das hier als Richtwert gesetzt: Kein Absatz mit mehr als 4 Zeilen. Und das auch nur, wenn der Satz einfach nicht kürzer funktioniert.

Ziel am Besten auf 3 Zeilen pro Absatz ab. Das ist optimal.

Und streue zwischendurch, vor allem bei wichtigen Aussagen auch mal einzelne Zeilen ein. Das hilft, wichtige Stellen schnell zu erkennen! 😉

Das alles gilt natürlich für das Layout, wie es am Ende auf der Website aussieht. Nicht in Word, und nicht im WordPress Editor. Das ist ja meistens noch ein anderes paar Schuhe.

Im Endeffekt geht es doch darum, dass du komplizierte Sachen für deine Leser einfach machen willst.

Was gibt es, was du nicht in wenigen kurzen Sätzen erklären kannst?

5. Formatierung darf nicht fehlen

Der letzte Tipp ist eine passende Formatierung.

Das Benutzen von verschiedenen Formatierungen (Fett, Kursiv, Schriftgrößen, Farben, etc..) kann ebenfalls das Auge deines Lesers zu wichtigen Stellen lenken.

Achte darauf, dass es mit den Unterüberschriften stimmig wirkt und auch noch passt, wenn du einen Tag später mal von weitem drauf guckst.

Sei vorsichtig, nicht zu viel Formatierung zu verwenden. In der Kürze liegt die Würze und in diesem Fall auch die Effektivität. Wenn du viel Fett ist, wie wichtig kann dann ein fetter Abschnitt sein?

Fazit

Wir als Blogger legen oft den Fokus darauf, dass der Inhalt richtig gut ist. (Hoffe ich zumindest 😉 ) Und das ist auch gut so. Denn die Inhalte sind das, worum es eigentlich geht.

Wir sollten aber nie vergessen, dass der beste Inhalt nichts bringt, wenn er nicht gelesen wird.

Und wir wollen, dass so viele Menschen wie möglich unsere Artikel lesen, oder?

Das Optimieren deiner Website, deiner Artikel, deiner Ebooks und eigentlich jedem Text, der gelesen werden soll ist also ein wichtiger Punkt. Du solltest ihn nicht auslassen.

Ansonsten bekommt deine stundenlange Arbeit nicht die Aufmerksamkeit, die sie vielleicht verdient.

Die meisten von euch werden so weiterbloggen wie bisher. Aber für die unter euch, die etwas verbessern wollen…

Nutzt die Chance, herauszustechen. Seid froh, dass so wenige Wert darauf legen, denn das ist wieder eine neue Chance, anders zu sein. Besser zu sein.

Was tust du für die gute Lesbarkeit deiner Inhalte?

Das waren meine Tipps für Inhalte, die mehr Leser bekommen, ohne mehr Traffic. Jetzt möchte ich dir das Zepter übergeben.

Ich bin sicher, du hast noch einen Tipp parat, wie du selbst es schaffst, deine Lesbarkeit zu verbessern.

Teile mit mir und den anderen deine Ideen und lasst uns gemeinsam das Internet zu einem besser lesbaren Ort machen! 😉

Über den Autor

Dennis Schrader

Dennis Schrader

Hi ich bin Dennis. Ich bin auf LBN dafür zuständig, dich mit Mehrwert zu bombardieren und dir zu zeigen, wie du das auch mit deinen Lesern machen kannst. Leser sollen zu Fans werden! Schreib mir auf Twitter wie ich mich mache! Hier unten Rechts ist der Link. Keine Faulheit, bitte!

2 Kommentare

Schreibe einen Kommentar