Design

Sieht dein Blog noch nach Anfänger aus? (+ Bonus)

Zum Beitrag: http://www.letsblognow.de/wie-dein-blog-nicht-nach-anfaenger-aussieht/ Anfänger haben oft tollen Content, aber eine Website, die vom Aussehen nicht ganz mithalten kann. Ich habe hier für euch meine 4 Tipps, wie ein Anfänger-Blog nicht mehr nach Anfänger aussieht! Allesamt einfach umsetzbar. Ein kleines Give-Away von Mark Li ist auch mit dabei. :)
Dennis Schrader
verfasst von Dennis Schrader

Grad zum Start eines Blogs können die Dinge relativ langsam Fahrt aufnehmen. Kaum Leser, kaum Kommentare, keine Shares. Du lädst die Leute in dein Online-Wohnzimmer ein und sie gehen einfach wieder.

Nun – dafür gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder der Gastgeber ist scheiße, oder die Einrichtung ist nicht das Gelbe vom Ei.  Nach diesem Artikel wird es zumindest nicht mehr an deiner Einrichtung liegen. Los gehts!

1. Gutes Design der Website

Wie du weißt – ich bin kein Fan davon, sich zu sehr auf das Äußerliche zu konzentrieren, wenn es eigentlich darum geht, Content zu produzieren und unter die Leute zu bringen.

Ein hochwertig produziertes Video im Monat hat nicht die Power von einem schnell produzierten Video jeden Tag. Das ist einfach Fakt. In der schnelllebigen Welt von heute kannst du dich darauf verlassen, dass du verlierst wenn du zu langsam bist.

Wenn das in deinem Bereich noch keiner wirklich verstanden hat, dann ist das eine Chance für dich. Nutze sie!

Aber es gibt tatsächlich eine Ausnahme. Dein zu Hause online. Deine Website, dein Blog oder dein Wohnzimmer. Wie immer du es nennst – wenn du Gäste zu Besuch hast, denen du was verkaufen willst, dann sollte es besser aufgeräumt aussehen.

Und ganz kurz – jeder will etwas verkaufen. Deine Blogartikel, deine Produkte, deine Videos… All das soll mindestens Aufmerksamkeit bekommen und vielleicht sogar Euros. Und stell es dir mal vor wie eine WG-Besichtigung.

Der erste Eindruck ist entscheidend!

Du suchst ein Zimmer und siehst diese tolle Anzeige in der Zeitung.. (Moment – Zeitung?!) Du siehst diese Anzeige online und denkst – Ja, das könnte ne geile Bude sein.

Dann betrittst du die Wohnung pünktlich um 17 Uhr zum Termin und siehst sofort in Sekunden: Niemals! Der Boden ist dreckig, die Schuhe liegen auf dem Flur verteilt und die Wände sind schon leicht gelb vom Rauch der Zigaretten, die hier jeden Tag inhaliert werden.

Kein guter erster Eindruck. Verstehst du worauf ich hinaus will?

[bctt tweet=“Poliere dein Online-Wohnzimmer, damit deine Gäste sich wohl fühlen, und gerne wiederkommen.“]Das ist etwas anderes als wenn du Content produzierst. Da ist es authentisch, wenn deine Haare mal nicht sitzen oder du Videos unterwegs aufnimmst.

Und auch, wenn dein zu Hause vielleicht immer aussieht wie ein Schlachtfeld – das will wirklich keiner sehen. Vor nem Date räumst du ja auch auf, oder? Ich hoffe es! 😀

Wie du deine Website gut aussehen lässt

Und wie lässt du deine Website nun gut aussehen? Das einfachste ist wohl einfach eins der Hexilliarden von WordPress Themes auszuwählen. Damit alleine hast du aber noch kein gutes Design. Es wirkt oft zusammengewürfelt und irgendwie nicht stimmig.

Mein erster Blog sah auch relativ bescheiden aus. Die Einzelteile wie der Header, die Sidebar waren okay aber insgesamt war es einfach nicht kompatibel.

Es gibt ein super cooles Tool, womit du ganz einfach ein stimmiges Design hinbekommst. Das funktioniert, in dem du dir eine sogenannte Farb-Palette erstellst mit Farben, die zusammen passen. Du findest das Tool unter: Coolors.co.

2. Erstelle ein Favicon für deine Website

Es ist faszinierend, wie wenige Blogs das wirklich nutzen. Das Favicon ist das kleine Symbol, was im Tab deines Browsers erscheint, wenn du deine Seite aufrufst.

Es ist ein kleines Detail, mit dem du in wenigen Minuten zeigen kannst – wir legen Wert auf die Details. Das wirkt professionell und sieht besser aus als das Standard-Symbol. Viele WordPress-Themes haben eine Möglichkeit zum Einsetzen schon integriert.

Wenn nicht, gibt es tonnenweise WordPress-Plugins, die das erledigen. Das hier hat mir gefallen: Favicon by RealFaviconGenerator. Da kannst du sogar normale Bilder auf Favicon-Größe schrumpfen und direkt einsetzen.

3. Nur hohe Follower- oder Abonnenten-Zahlen veröffentlichen

Schon mal von Social Proof gehört? Das ist einer der stärksten Indikatoren für Vertrauen, vor allem im Online-Bereich. Positive Bewertungen bei Amazon, E-Mail-Abonnenten und auch die Followerzahlen auf Facebook,Twitter oder wo du dich noch tummelst.

Wenn deine Besucher sehen, dass dir schon tausende Leute folgen, dann ist die Angst vor Scheiß-Content nicht mehr so groß. Grade in der heutigen Zeit, wo jeder Hans und Franz sich einen Blog macht, ohne wirklich Mehrwert zu liefern.

Negativer Social Proof

Das ganze kann aber auch nach hinten losgehen. Wenn du nämlich niedrige Followerzahlen oder Abonnenten hast, dann zeigt es auch eine Sache ganz klar. Entweder du hast brillianten Content aber bist noch total am Anfang, oder du hast schlechten Content und das ist auch schon seit Jahren so.

Da es hier darum geht, wie du NICHT so aussiehst, als wärst du am Anfang ist keine der beiden Varianten charmant. Solange du also nicht mindestens 4-stellige Followerzahlen hast, würde ich sie garnicht erst zeigen.

Wo du genau die Grenze ziehst, ist dein Ding. Aber setze sie nicht zu niedrig und zerschieße damit dein Vertrauen.

4. Starte mit einer Grundbasis an Content

Ich weiß noch selbst wie es bei mir war mit LBN. Die Seite war noch nicht online aber ich wollte sofort loslegen. Ich wollte wissen, wie sich mein Content in der wirklichen Welt schlägt. Ich wollte sofort wissen, was die Leser denken.

Aber ich habe an eines nicht gedacht. Die Besucher können nicht in meinen Kopf schauen. Wenn alle Leser wüssten, was ich noch für Ideen habe um sie mit Mehrwert förmlich zu bombadieren, dann würde jeder sich in den Newsletter eintragen und uns auf Social folgen.

Wo wir grade beim Thema sind… Folge uns! 😉

 

Aber eines ist klar: Ideen sind nichts wert. Alles was zählt ist die Umsetzung. Und die erkennt man einfach daran, was du produziert hast. Purer Content.

Und wenn du richtig durchstarten willst, dann musst du den besten Content von allen haben. Und nicht erst, 3 Wochen nach dem Start der Website sondern sofort.

Eine Grundbasis von mindestens 5 Artikeln sollte schon da sein, damit es nicht leer aussieht. Viele Leser werden nicht alles lesen aber es darf einfach nicht leer aussehen.

Erinnerst du dich an die WG-Besichtigung? Stell dir vor, die Wohnung ist komplett leergefegt bis auf ein wunderschönes Designer-Sofa im Wohnzimmer. Ist das soviel besser als eine möblierte Wohnung, die zugemüllt ist?

Das waren 4 Tipps, mit denen du deine Website von Beginn an professionell wirken lässt. Das ist wirklich Pflicht, wenn du erfolgreich sein willst.

Wenn du jemanden kennst, dessen Website noch aussieht wie ein unaufgeräumtes Wohnzimmer, dann teile den Artikel mit ihm. Es würde mir viel bedeuten!

Howdie und bis bald!
Dennis

20 Farbpaletten für dein Blogdesign!

Über den Autor

Dennis Schrader

Dennis Schrader

Hi ich bin Dennis. Ich bin auf LBN dafür zuständig, dich mit Mehrwert zu bombardieren und dir zu zeigen, wie du das auch mit deinen Lesern machen kannst. Leser sollen zu Fans werden! Schreib mir auf Twitter wie ich mich mache! Hier unten Rechts ist der Link. Keine Faulheit, bitte!

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